Die Menschen von Ladakh
Ladakh hat etwa 140000 Einwohner, was eine sehr dünne durchschnittliche Besiedlung bedeutet. Jedoch 99,6 % der Landesfläche ist unbewohnbar. Der Bevölkerungsdruck nimmt zu. Im letzten Jahrhundert hat sich bei gleich gross bleibendem Ackerbau die Bevölkerung verdoppelt.
Die Ladakhis sind eine Mischung aus zwei Völkern, den indoarischen Darden aus Gilgit (heute Pakistan) und den Tibetern. Über 90% der Menschen sind Buddhisten.
Das Volk lebt in enger Verbundenheit mit der Natur. Sie betrachten sich selbst als einen Teil davon und eine tiefe Religiosität wird gelebt. Das gesamte soziale Leben, die Kultur, die Politik und die Kunst des Landes richten sich nach der Religiosität. Durch dies leben sie auch die Tugenden wie Geduld, Toleranz und Gastfreundschaft. Die Ladakhis sind offene, humorvolle und fröhliche Menschen. Das Wohl der Familie steht über Allem.
In einem durch die Natur so menschenfeindlichen Land wie Ladakh können nur Menschen durchhalten, die mit der Tugend des Buddhismus den Alltag meistern.








